Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

#74 ICH LIEBE DICH, KANN ICH NICHT SAGEN

Ein Chanson- und Liederabend mit Angela Winkler

Musiktheater
In Deutsch

[DE] Angela Winkler ist Schauspielerin aus Überzeugung, obwohl sie eigentlich Sängerin werden wollte. Ob Theater oder Film, sie hat mit vielen großen Regisseuren und Schauspielern gearbeitet.

Angela Winkler prägte das Bild des neuen deutschen Films in den 1970er und 80er-Jahren mehr als jede andere Schauspielerin. 1969 spielt sie Ihre erste Hauptrolle in dem Film Jagdzenen aus Nierderbayern von Peter Fleischmann. Die Titelrolle der Böll-Verfilmung Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta bringt ihr 1975 den Kritikerpreis als beste Schauspielerin des Jahres und den Bundesfilmpreis, das Filmband in Gold. 1979 spielt sie die Mutter von Oskar Matzerath in Volker Schlöndorffs Oscar-gekrönter Verfilmung des Romans Die Blechtrommel, von Günther Grass.

Von 1971 bis 1978 ist sie Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne. In Theaterproduktionen wie Kirschgarten, Iwanow, Peer Gynt und Mutter Courage war sie die Lieblings-Darstellerin von Peter Zadek. Unter seiner Regie spielt sie 1999 den Hamlet und wird für diese Rolle von "Theater Heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt.

Aktuell ist Angela Winkler am Berliner Ensemble und auf Gastspielen in Inszenierungen von Robert Wilson zu sehen: Die Dreigroschenoper von Berthold Brecht und Lulu von Frank Wedekind. Nach der Musik von Lou Reed spielt und singt sie die Lulu. Als Sängerin überrascht Angela Winkler mit gesungener Literatur, koketter Leichtigkeit, zeitgenössischen Brechungen, unaufdringlichem Witz.

Weise, verletzlich und doch immer voller Neugier verleiht sie klassischen Liedern von Schönberg bis Brecht und Weil, Volksliedern und Popsongs ihre ganz eigene Note. Und immer wieder tauchen chansons der französischen Sängerin Barbara auf: Nantes, Sag wann bist du bei mir, Paris im August und Ich liebe dich kann ich nicht sagen.

"Ich könnt für dich alle Sterne zählen. Schon für
ein Lächeln tät ich das
Ich ging zum Betteln und zum Stehlen. Ich tät für
dich, wer weiß nicht was
Wenn ich bei Nacht und auch am Tage verrückt vor
Liebe nach dir bin,
Verlang' nur eins nicht: dass ich sage, "ich liebe
dich". Ich brings nicht hin." (Barbara)

Naiv, zerbrechlich, ein bisschen Kneef, ein bisschen Lolita, ein bisschen Varieté - Angela Winkler - verwandelt sich in ihrem poetischen Liederabend in immer neue Figuren und wir erleben Texte und Noten wie zum ersten Mal.

» Im Repertoire hat [Angela Winkler] Lieder in deutscher Sprache, die in wunderschönen Worten Geschichten erzählen, Geschichten über Liebe, Verlust, Tod und die Stolpersteine des Lebens. […] Ganz charmant präsentiert sie es, um dann zusammen mit ihren Musikern, die sie souverän durch das Programm begleitet haben, den wohlverdienten Applaus des Publikums entgegenzunehmen. Tageblatt

» Schmal, schwarz, zerbrechlich: Nur ganz langsam schält sich Angela Winkler aus dem dunklen Bühnenhintergrund. Viel Licht gibt es an diesem Abend weder im Saal noch auf der Bühne, hell ist nur die Stimme: ein Zwirnsfaden, aber mit welcher Gestaltungskraft. […]Ob ihre wissende Naivität ihr Naturell ist oder nur eine perfekt gespielte Rolle - man weiß es nicht. Aber man möchte sie laufend in den Arm nehmen und drücken. Trierischer Volksfreund

 

Mit
Angela Winkler (Gesang)
Musiker Adam Benzwil (Flügel),
Melanie Barth (Akkordeon),
Otwin Zipp (Kontrabass)

Produktion und Konzept
Angela Winkler

 Mercredi 19 JUIN 2013 à 20h00 (tickets)

DURÉE environ 1h30 (pas d'entracte)

Adultes 20 € / Jeunes 8 €

Lieu: Théâtre des Capucins

 

 [TICKETS]2013-06-19 20:00:00 13234