#06 DER ROSENKAVALIER

Richard Strauss (1864-1949)

Oper in drei Aufzügen nach einem Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung am 26. Januar 1911 in der Dresdner Semperoper

In Deutsch, mit Deutscher & Französischer Übertitelung

[DE] Der Rosenkavalier gilt als das unumstrittene Meisterwerk des Komponisten Richard Strauss und seines Textdichters Hugo von Hofmannsthal. Musikalische Delikatesse, Wiener Charme, eine große Prise Philosophie, feine Texte und ein grandioses Klangbild: Bis heute sucht jedes Opernhaus, das auf sich hält, in regelmäßigen Abständen die Herausforderung, die das fast vierstündige Werk für die szenische und die musikalische Umsetzung bedeutet.

Vielleicht hat genau das den zweifachen Oscar-Preisträger, gebürtigen Wiener und bekennenden Opernfan Christoph Waltz gereizt, die Rolle des Stars vor der Kamera mit dem harten Regie-Stuhl zu tauschen. Der Vlaamse Opera in Antwerpen sowie dem Londoner Covent Garden und dem Grand Théâtre Luxemburg als Koproduzenten ist es gelungen, den Weltstar für sein Opern-Debüt als Regisseur zu verpflichten - und da darf es dann schon so etwas Edles wie der Rosenkavalier sein.

Und wenn schon die Regie derart sensationell besetzt ist, darf die Liste der Mitwirkenden natürlich nicht dahinter zurückbleiben. So dirigiert Stefan Soltesz das OPL, mit seinen Klangkörpern seit Jahren Abonnent auf Titel wie "Dirigent des Jahres", "Orchester des Jahres" oder "Opernhaus des Jahres".

Die Besetzungsliste sieht so aus, als hätte man auf nahezu jeder Position das Beste heraussuchen dürfen, was gerade am Markt ist. Camilla Nylund, die Marschallin der Staatsopern Wien und München sowie der Mailänder Scala, führt den Cast an, für den Octavian kommt die allseits gefeierte Mezzosopranistin Stella Doufexis, als Sophie stellt sich Christiane Karg vor, seit ihrer Nominierung zur Opernwelt-Nachwuchssängerin des Jahres und der Verleihung des "Echo Klassik" auf dem Weg zu einer Weltkarriere.

» Im Graben leitete Stefan Soltesz das stark harmonisch und feinfühlig klingende Orchestre Philharmonique du Luxembourg mit zwingender Präzision durch die vielfarbige schwierige Partitur, stets darauf bedacht, die Sänger mit besonderer Sorgfalt zu tragen. Tageblatt

» Christoph Waltz war in seiner ersten Regiearbeit so klug, sich auf Text und Musik des Rosenkavaliers zu verlassen – er zeichnete ein klares Bild, seine Inszenierung hielt den Spannungsbogen über die heikle Distanz, und seine Sänger wurden zu Schauspielern: Ein klares Konzept, das das Premierenpublikum für alle Beteiligten mit jubelnder Zustimmung bedachte. Spiegel Online

» Einmal mehr versteht es Soltesz [...] zu zaubern. Jedes Detail ist sorgfältig ausgelotet, Dirigent und Orchester reagieren auf kleinste Wendungen und Verschiebungen in der Handlung. So spielt sich ein zweites - oder besser: das eigentliche - Drama im Orchester ab. Online Musik Magazin zum Essener Rosenkavalier

» Sängerisch und darstellerisch überragend [...] Stella Doufexis als Octavian. Über die komödiantischen Gags der Stimme - gerade im dritten Akt - verfügte sie mit Lust und Souveränität: Eine Frau spielt einen Mann, der eine Frau spielt, die so tut, als sei sie besoffen, ohne besoffen zu sein - das ist als schwindelnd übersteigerte Theatralität eine der größten Herausforderungen dieses Stimmfachs, und der Jubel des Publikums war wirklich mehr als verdient. Berliner Zeitung 

[FR] Elle a beaucoup aimé, elle a beaucoup séduit, et le très jeune Octavian est la plus récente preuve de son pouvoir intact de séduction. Mais voilà que soudain, se contemplant dans un miroir, La Maréchale prend conscience du temps qui passe, du temps qui a passé, de la vieillesse et de la solitude inéluctables. S'élève alors un chant admirable.

Si l'intrigue est d'abord amusante et typique de ces comédies où de vieux amoureux ridicules sont bernés par une jeunesse espiègle et rusée, Hofmannstahl, le librettiste, et Richard Strauss, le compositeur, lui ont conféré une grande densité humaine et existentielle.

Voilà une musique toute de légèreté, d'élégance, d'esprit et de fantaisie, une musique truculente aussi, mais une musique qui laisse entendre d'autres accents, si prenants, si poignants.

Le metteur en scène de cette production? L'inattendu Christoph Waltz! Celui-là même qui a remporté deux Oscars pour ses rôles au cinéma et qui, cette fois, a le bonheur de concrétiser dans une mise en scène sa passion pour l'opéra.

» Christoph Waltz pour sa première mise en scène […] a privilégié une lecture épurée de cette œuvre majeure. Pour ce faire, il s’est entièrement mis au service du librettiste et surtout de la partition de Richard Strauss. Il porte une attention toute particulière à la caractérisation des principaux protagonistes de l’opéra.[…]  Le succès incontestable de cette relecture du Rosenkavalier revient aux voix des solistes. En parallèle à la basse puissante d’Albert Pesendorfer sont venues se greffer les voix chaudes et chatoyantes de Camilla Nylund et principalement de la mezzo-soprano autrichienne Michaela Selinger. Luxemburger Wort

» Féru de musique et d’opéra, [Christoph Waltz] s’est offert un beau cadeau avec ce Rosenkavalier, qu’il a eu le mérite de mettre en espace sobrement, ce qui permet à la partition de Strauss de s’épanouir sans restriction. Operabase

[EN] Der Rosenkavalier is undoubtedly the masterpiece of German composer Richard Strauss. Set in 18th-century Vienna, the story centres on the ageing Feldmarschallin and her younger lover Oktavian who in turn falls in love with Sophie, who is herself betrothed to the lecherous Baron Ochs. Needless to say that a lot of intrigue, confusion and mistaken identities ensue before this delightful merry-go-round reaches its conclusion. But the Rosenkavalier is a lot more than just a frivolous musical comedy. Both Strauss and librettist Hugo von Hoffmansthal manage to infuse the work with a great deal of emotional depth and humanity as well. This new production directed by actor and double Oscar winner Christoph Waltz boasts a stellar cast including Camilla Nylund, Christiane Karg and Stefanie Doufexis and Strauss-expert Stefan Soltesz will conduct the OPL.

[DIS]

Musikalische Leitung Stefan Soltesz
Inszenierung Christoph Waltz
Bühne Annette Murschetz
Licht Franck Evin
Kostüme Eva Dessecker
Regiemitarbeit Victoria Pfortmüller
Assistenz musikalische Leitung Jendrik Springer
Dramaturgie Piet De Volder, Luc Joosten 

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg Camilla Nylund
Der Baron Ochs auf Lerchenau Albert Pesendorfer
Octavian, genannt Quinquin Stella Doufexis
Herr von Faninal Michael Kraus
Sophie Christiane Karg
Jungfer Marianne Leitmetzerin Hanne Roos
Valzacchi Guy de Mey
Annina Ezgi Kutlu

Ein Sänger Nicolas Darmanin
Ein Polizeikommissar Andrew Greenan
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin Vesselin Ivanov
Der Haushofmeister bei Faninal Michael J. Scott
Ein Notar Thierry Vallier
Ein Wirt Christopher Lemmings
Drei adelige Waisen Chia-Fen Wu, Els Van Daele, Sandra Paelinck 
Eine Modistin Christa Biesemans
Ein Tierhändler José Pizarro
Drei adelige Waisen Sandra Paelinck, Els Van Daele, Chia-Fen Wu
4 Lakaien der Marschallin Stephan Adriaens, Patrick Cromheeke, Jonathan Raman, Guido Verbelen
4 Kellner Stephan Adriaens, Guido Verbelen, Miguel Torres, Patrick Cromheeke
Lerchenau'scher Onno Pels, Simon Schmidt (LEOPOLD), Thomas Mürk

Orchester Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Chor Vlaamse Opera 

Erstaufführung dieser Produktion am 15. Dezember 2013 an der Vlaamse Opera

Produktion Vlaamse Opera
Koproduktion Royal Opera House Covent Garden, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
Vorstellungen in Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg

 

 

Mardi 25 FÉVRIER 2014 à 20h00 (tickets)
Jeudi 27 FÉVRIER 2014 à 20h00 (tickets)

 DURÉE 3h20 & 2 entractes

Introduction à l'opéra par Jérôme Wigny des Amis de l'Opéra une demi-heure avant chaque représentation (en langue française)

Adultes 65 €, 40 €, 25 € / Jeunes 8 €

Lieu: Grand Théâtre / Grande Salle

Vorstellungen in Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg

[TICKETS]2014-02-25 20:00:00 15577+2014-02-27 20:00:00 15578