Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

#15 SÃO PAULO DANCE COMPANY

Choreographien von Rodrigo Pederneiras, Nacho Duato, William Forsythe & Jomar Mesquita
Mit 15 Tänzern

[EN] Since its foundation in 2008, the São Paulo Dance Company directed by Inês Bogéa has grown rapidly into an internationally esteemed company. In their first visit to Luxembourg, the charismatic dancers reveal their stunning mastery of diverse techniques in three works from renowned choreographers. In the Middle, Somewhat Elevated by William Forsythe is based on the perception of speed – fast and slow. A ballerina dances the opening theme and progressively drives an increasing number of other performers until the set is complete with nine people: six women and three men.

Spanish choreographer Nacho Duato was named resident choreographer with Nederlands Dans Theater in 1988 alongside Jiří Kylián and has since created a multitude of award-winning works. With a suggestive musical score replete with Spanish and North African sounds, Gnawa captivates its audience through its all-encompassing power and its sensual elegance, combining the spirituality and organic rhythm of the Mediterranean.

Brazilian choreographer Rodrigo Pederneiras was inspired by a piece of Heitor Villa-Lobos when he created Bachiana N° 1 for São Paulo Dance Company. The choreography is divided into three movements and showcases the romantic passion of the Brazilian people.

[DE] Die São Paulo Dance Company ist gerade mal sechs Jahre alt, hat aber schon 14 große Produktionen herausgebracht. Ungewöhnlich ist die Zusammensetzung des Repertoires: die eine Hälfte besteht aus klassischen Choreographien von Balanchine über Kylián bis Cranko. Die andere Hälfte vereinigt Eigenkreationen der besten zeitgenössischen brasilianischen Choreographen. Die unglaubliche Vielseitigkeit des Ensembles überwältigt. In Luxemburg präsentiert sich die São Paulo Dance Company mit einem Klassiker von William Forsythe: In the Middle, Somewhat Elevated, eine Auftragsarbeit von Rudolf Nureyev an William Forsythe aus dem Jahre 1987.

Nacho Duato, Spanier und designierter Intendant des Berliner Staatsballetts, hat das Stück Gnawa choreographiert. Die Natur Valencias, das Meer und die Sonne, die mediterranen Gerüche, Farben und Geschmäcker inspirierten ihn zu diesem Ballett. Mit einem suggestiven musikalischen Teppich aus südspanischen – an Flamenco erinnernde – und nordafrikanischen Klängen nimmt Nacho Duato von Anfang an das Publikum gefangen.

Von dem brasilianischen Choreographen Rodrigo Pederneiras kommt das dritte Stück: Bachiana No 1. Getanzt werden sie von einer virtuosen Kompanie, die sich mühelos in den verschiedenen Stilen zurechtfindet. Pures Tanzvergnügen auf höchstem Niveau!

» Das erst 2008 gegründete Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Inês Bogéa hat sich in den wenigen Jahren seines Bestehens auch international einen beachtlichen Ruf erworben – nicht zuletzt dank seiner Offenheit den unterschiedlichsten choreographischen Handschriften gegenüber. Klassik und Moderne haben im Repertoire der Companhia ihren Platz. Dazu kommt ein auf klassischer Ballettausbildung aufbauendes tänzerisches Können gepaart mit einer Leidenschaft, die den jungen Brasilianern im Blut zu liegen scheint. Fuldaer Zeitung

» Rodrigo Pederneiras [...] verlangt seinen strahlenden, vitalen Tänzern viel ab. Eine präzise ausgeführte, schnelle Beinarbeit ist hier aus den Impulsen der Musik heraus gefragt. Rasante Schritt- und Richtungswechsel, Minisprünge und Fokuswechsel, alles bei aufgerichteter Achse, auf kleinem Raum um den Körper und dabei lange Bahnen über die Bühne querend. [...] Die Körper- und Bewegungschoreographie ist nicht reduziert, sondern wirkt durch ihre Ausgewogenheit und die raffinierte Schlichtheit ihrer Bewegungsmittel. Sie spiegelt das Wissen eines seit über dreißig Jahren für den Tanz arbeitenden Mannes um das richtige Maß. Lockere Eleganz und authentische Sinnlichkeit entfalten sich und berühren im Innern. Tanznetz.de zu Bachiana No 1

[DIS]

Bachiana Nº 1
Choreographie
Rodrigo Pederneiras
Musik Bachianas Brasileiras Nº 1, von Heitor Villa Lobos
Licht Gabriel Pederneiras
Kostüme Maria Luiza Magalhães
Chor. Assistentin Ana Paula Cançado
Mit 15 Tänzer/Innen
Uraufführung am 31. März 2012, Teatro Municipal Dr. Losso Netto, Piracicaba, São Paulo
Dauer 19 Minuten

Gnawa
Choreographie
Nacho Duato
Musik Hassan Hakmoun, Adam Rudolph, Juan Alberto Arteche, Javier Paxariño, Rabih Abou-Khalil, Velez, Kusur & Sarkissian
Licht Nicolás Fischtel
Kostüme Luis Devota & Modesto Lomba
Einstudierung Hilde Koch & Tony Fabre
Mit 14 Tänzer/Innen
Uraufführung 2005
Dauer 21 Minuten

In the Middle, Somewhat Elevated
Choreographie, Szenisches Konzept, Kostüme, Licht
William Forsythe
Musik Thom Willems
Einstudierung Agnès Noltenius
Uraufführung 1987, Paris
Mit 9 Tänzer/Innen
Erstaufführung 2012, São Paulo
Dauer 25 Minuten

Mamihlapinatapai
Choreographie
Jomar Mesquita
Musik Marina de la Riva, Komposition von Silvio Rodrígues (Te amaré y después), Rodrigo Leão (No se nada), Cris Scabello (Final Theme), Cartola e grupo planetangos (As Rosas não falam)
Licht Joyce Drummond
Kostüme Claudia Schapiro
Choreographische Assistenz Rodrigo de Castro
Uraufführung 2012, Teatre Geo São Paulo, Brasilien
Dauer 21 Minuten
Mit 8 TänzerInnen

Produktion São Paulo Dance Company

 

Mercredi 21 JANVIER 2015 à 20h00 (tickets)
Jeudi 22 JANVIER 2015 à 20h00 (tickets)

DURÉE 1h30 & entracte

Adultes 25 €, 20 €, 15 € / Jeunes 8 €

Lieu: Grand Théâtre / Grande Salle réduite

[TICKETS]2015-01-21 20:00:00 17771+2015-01-22 20:00:00 17772