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#57 AU MOINS J'AURAI LAISSÉ UN BEAU CADAVRE
D'APRÈS LE CONTE ORIGINAL D'«HAMLET» DE WILLIAM SHAKESPEARE
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#13 L'OPÉRA DU PAUVRE
LÉO FERRÉCRÉATION EN DÉCEMBRE 2011 AU MANÈGE MONS
[FR] «La mise en scène de L'Opéra du Pauvre n'est pas à envisager», s'exclamait Léo Ferré en 1983, mais pour relativiser presque immédiatement son propos: «Il est singulièrement rappelé au metteur en scène (...) |
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#58 ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN
JOSEPH KESSELRINGÜBERSETZUNG VON HELGE SEIDEL
[DE] Die beiden alten Damen Abby und Martha haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, einsame Herren von ihrem"Leiden" zu befreien. Auf makabre Weise befördern sie diese ins Jenseits. Turbulent werden die Ereignisse, als ihr Neffe Mortimer hinter ihr Geheimnis kommt. Als dann auch noch Jonathan, der zweite Neffe, samt Kompagnon und Leiche im Schlepptau auftaucht, ist die Verwirrung komplett. Die Tanten und Jonathan wetteifern um die meisten Leichen, während Mortimer Schlimmeres zu verhindern versucht. Dieser Klassiker des Unterhaltungstheaters ist getränkt von angelsächsisch schwarzem Humor. Nichts erscheint mehr unmöglich in einer völlig aus den Fugen geratenen Welt. Wirklichkeit und Fiktion geraten durcheinander. Das Phantastische, (...) |
#29 ROBYN ORLIN& ANGELIN PRELJOCAJ
CITÉS DANSE VARIATIONS 2012
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#59 JUDITH
FRIEDRICH HEBBEL
[DE] In Hebbels erstem Drama - die Geschichte entnahm er dem apokryphen Buch Judith im Alten Testament - ermordet die "jungfräuliche Witwe" Judith den von größenwahnsinnigen Machtgefühlen bestimmten assyrischen Feldherren Holofernes und rettet ihr Volk Israel damit vor der Vernichtung. Die Heldin kehrt Heim und die Priester loben den Gott, der Judith geführt hat. Der damals 26-jährige Dichter interessiert sich für den Zusammenhang von Innen- und Außenleben. Oder vielmehr für deren Widerspruch. Judith war von Holofernes berauscht und angezogen, wurde jedoch von ihm vergewaltigt. So ist die nach Außen gottgläubige Tyrannenmörderin in ihrem Inneren von Selbstzweifeln geplagt, kann die Enthauptung Holofernes nicht als "reinen" Auftrag Gottes sehen. Judith (...) |
#60 GESCHICHTEN VON HIER II: KAPITULATION
EIN PROJEKT VON FRANK ABT
[DE] Nach Geschichten von hier I: Glaube Liebe Hoffnung letzte Spielzeit im Kapuzinertheater, begibt sich der Regisseur Frank Abt erneut auf theatrale Forschungsreise durch die Großstadt Berlin. Ausgehend von Interviews des Journalisten Dirk Schneider holt er die Lebensrealität der Menschen dieser Stadt auf die Bühne. Diesmal geht es jedoch um das Thema Kapitulation, nicht verstanden im Sinne eines resignierten Aufgebens, sondern vielmehr als Möglichkeit eines Neuanfangs, eines potentiellen Befreiungsschlages. Es sind Begriffe wie Annehmen, Akzeptieren und Loslassen, die in einer Gesellschaft, die sich immer mehr über Leistung, Funktionalität und Kontrolle definiert, neue Bedeutung erhalten: Warum fällt es oft so schwer, (...) |
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