- - Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

Antigone

Sophokles

Durée 1h00 - Théâtre des Capucins

mardi 27 février 2007 à 15h et à 20h

Adultes 20 €
Jeunes 8


Inszenierung Christine Eder - Bühnenbild Monika Rovan - Kostüme Annelies Vanlaere - Musik Melissa Logan

Es spielen Anna Blomeier, Andreas Döhler, Daniel Hoevels, Tino Mewes, Jörg Pose

Produktion Thalia Theater Hamburg


Der Fluch des Labdakiden-Geschlechts ereilt alle seine Angehörigen: Hatte König Ödipus unwissentlich den eigenen Vater getötet, die leibliche Mutter geheiratet und mit ihr vier Kinder gezeugt, so büßen diese die Tat des Vaters. Nach Ödipus' Selbstbestrafung, entbrennt ein Bruderkrieg zwischen seinen Söhnen Eteokles und Polyneikes um die Herrschaft über die Stadt Theben, in dem sich beide gegenseitig töten. Ihr Onkel Kreon, nun Nachfolger und König der Stadt, erläßt ein Bestattungsverbot gegen den Angreifer und jüngeren Bruder Polyneikes, um dessen Handeln als Hochverrat zu strafen. Doch ihre Schwester Antigone widersetzt sich dem Gebot des königlichen Onkels und wird bei Bestattungsritualen am Leichnam des Bruders entdeckt. Kreon läßt die junge Frau, obwohl mit seinem Sohn Haimon verlobt, zum Tode verurteilen.

Sophokles hat mit diesem Drama einen scharfen Konflikt entgegenstehender Rechtspositionen gestaltet. Nach Hegels berühmtem Verdikt, Antigone trete für die Familienbande und Kreon für das Interesse des Gemeinwesens ein, diskutiert das Stück die Forderungen und Verpflichtungen des Staates und des Individuums.

Frühstück bei Familie Ödipus: Im Plauderton teilt ihnen Onkel Kreon das Bestattungsverbot für Bruder Polyneikes mit. Nur Antigone, einzige Frau in der Männerrunde, bockt. Was unverfänglich als ein Spiel beginnt, kippt um in den tödlichen Ernst einer Tragödie aus Unvernunft: Ein Exempel über die Konsequenzen inhumanen Beharrens auf dem Gesetz.
Hamburger Abendblatt

 
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