Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

#64 DER PROZESS

Nach Franz Kafka

Ein Lichtbildvortrag mit Philipp Hochmair

Nach der Vorstellung, lädt der Hauptdarsteller Philipp Hochmair sein Publikum zu einem Nachgespräch ein.


Liebe Freunde der Theater der Stadt Luxemburg,

wir haben soeben erfahren, dass Philipp Hochmair aus terminlichen Gründen die Vorstellung von DER PROZESS am 11. April 2013 im Kapuzinertheater nicht gewährleisten kann. Er bedauert es sehr, aber sein Engagement am Thalia Theater erfordert, dass er an diesem Abend in Hamburg ist. Demnach wird die Vorstellung vom 11. April auf den 12. verschoben. Die Vorstellung vom 13. April 2013 um 20 Uhr bleibt unverändert.

Ihre Tickets vom 11. April bleiben für die Vorstellung vom 12. April gültig. Falls dieses Datum Ihnen jedoch nicht zusagen sollte, zögern Sie nicht bei Luxembourg Ticket.lu, c/o Grand Théâtre, 1, Rond-point Schuman, L-2525 Luxemburg von Montag bis Freitag von 10 bis 18.30 Uhr Ihre Tickets gegen einen Gutschein, beziehungsweise neue Tickets für eine andere Vorstellung umzutauschen oder das Geld zurückerstattet zu bekommen.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald aufs Neue in den Theatern der Stadt Luxemburg begrüßen zu können.

Ihr Team der

Theater der Stadt Luxemburg


 

[DE] "Ich wollte immer mit zwanzig Händen in die Welt hineinfahren." Franz Kafkas Jahrhundertroman Der Prozess erzählt die Geschichte einer Verweigerung. Joseph K. wird am Morgen seines dreißigsten Geburtstags von einem imaginären Gericht angeklagt, ohne jemals zu erfahren, was ihm zur Last gelegt wird. Er verliert sich in Affären und Ablenkungen, anstatt der Aufforderung nachzugehen, "mehr an sich" zu denken und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Doch was ist "das Wesentliche"?

Der Prozess mit Philipp Hochmair ist ein vielstimmiger Monolog, in dem Joseph K. als Zeitgenosse erkennbar wird. Ein Mensch, der sich in Selbstinszenierungen und Phantasiebildern verliert, anstatt Verantwortung zu übernehmen. Ursprünglich als Hörstück veröffentlicht, präsentiert Philipp Hochmair den Text nun in einer Fassung für das Theater.

» Die Geschichte von Täuschung und Unbegreiflichkeit wird in Hochmairs Darstellung handfest und realistisch. Hamburger Abendbatt

» Hochmair spielt die Geschichte als feine Schizophrenie. Ein gekonnt inszeniertes, einstündiges Nervenaufreiben bis zur determinierten Hinrichtung. Mainzer Allgemeine Zeitung

» Philipp Hochmair hat aus dem Prozess ein funkelndes Schauerstück gemacht. Spiegel

» Philipp Hochmair, der Mann für gefährdete Charaktere, gewinnt in diesem alptraumhaften Drahtseilakt und beeindruckt gerade in seiner Zurückgenommenheit. Die Welt

» Mit Philipp Hochmair findet Der Prozess einen Interpreten, der nicht nur die Quintessenz von Kafkas Roman, sondern auch Joseph K.s zwielichtige Beziehung zu sich selbst mit einer überzeugenden Intensität in einem Lichtbildvortrag auf die Bühne bringt. […] Allein nur mit der feinen Nuancierung der Stimme lässt der Schauspieler das Wanken und förmlich In-sich-Zusammenfallen seiner Figur auf bedrückend realistische Weise regelrecht physisch Fleisch werden und setzt dies als ausladenden Kontrapunkt zur psychologischen Ausweglosigkeit. Luxemburger Wort

» Philipp Hochmair schafft es, allein alle Figuren aus Kafkas Roman darzustellen. […] Hochmair [schafft es] durch seine gekonnte Inszenierung die subtile Grenze zwischen Täuschung und Realität aufzuzeigen. Tageblatt

Mit
Philipp Hochmair

Konzeption Andrea Gerk & Philipp Hochmair
Komposition Michael Maierhof

Produktion Thalia Theater Hamburg,
Philipp Hochmair

 Vendredi 12 AVRIL 2013 à 20h00 (tickets)
Samedi 13 AVRIL 2013 à 20h00 (tickets)

DURÉE environ 1h00 (pas d'entracte)

Adultes 20 € / Jeunes 8 €

Lieu: Théâtre des Capucins

 [TICKETS]2013-04-11 20:00:00 13455